3:2 – Buna mit Comeback-Qualitäten

4. Spieltag – 16.09.2017, 15:00 Uhr

Buna farbig 3:2 (1:2) Blau-Weiß Zorbau

Aufstellungen:

SG Buna Halle: Max Stiller – Thomas Pohle, Yves Pfeiffer, Daniel Rittermann, Ron Schwarz – Christian Ilgner (78. Maximilian Brödel), Mike Volkhardt, Sascha Gerber (MK), Tim Wagner (46. Eric Mennicke) – Florian Sieb – Marcus Walther

Blau-Weiß Zorbau II.: Matthias Henze – Tobias Ulrich, Mirko Lobben, Falko Pießold (84. Sven Sonntag) – Sebastian Dose, Andreas Richter, Mathias Kahl (70. Carsten Böhm), Jan Freudenberg, Marcus Wagenbrett – Felix Zech, Tony Kitschajew (MK)

Verwarnungen: M. Stiller (1)/ M. Kahl, F. Zech

Tore: 0:1 Tony Kitschajew (16.); 1:1 Christian Ilgner (26.); 1:2 Tony Kitschajew (44.); 2:2 Eric Mennicke (51.); 3:2 Marcus Walther (69.)

Spielbericht:

Nach zuletzt zwei deutlichen und verdienten Siegen gegen Leuna und Herrengosserstedt stand diesmal die Aufgabe Zorbau II vor der Buna-Brust. Im Fokus der Vorbereitung der Bunesen auf das Spiel stand die angespannte Personaldecke. So musste die SGB auf den verletzten Buschbeck, gesperrten Rath, den dienstlich verhinderten Wachsmann und die drei Urlauber Franke, Gros und Felix Sieb verzichten. Mit dem jungen Mennicke und Rückkehrer Brödel auf der Bank stellte sich das Team beinahe allein auf.

In den ersten Minuten neutralisierten sich beide Teams. Mit der ersten echten Möglichkeit im Spiel klingelte es auch direkt. Dabei machte die gesamte Buna-Defensive keine gute Figur. Eine Flanke von Kitschajew war viel zu lang, konnte aber von Freudenberg noch erlaufen werden. Anschließend überließ er Dose den Ball, der sich zu einfach gegen Gerber durchsetzen konnte, auf den ersten Pfosten flankte und dort Tony Kitschajew zum 0:1 einnetzte (16.). Auch im Strafraumzentrum sah die Defensive und Schlussmann Stiller nicht gut aus. In der 18. Minute wurde es erstmals vor dem Zorbauer Gehäuse gefährlich. Gerber setzte sich über links bis zur Grundlinie durch und chipte den Ball über Schlussmann Henze in den Fünfer. Dort konnte Richter den Ball dann klären (18.). Mitte der ersten Halbzeit hatte der Buna-Anhang schon den Torschrei auf den Lippen. Gerbers Freistoß von links fand mit Walther den richtigen Abnehmer. Dieser gab der Kugel den Drall. Doch vom Innenpfosten sprang der Ball direkt in Henzes Hände (24.). Nach einer halben Stunde fiel der Ausgleich aber doch. Stürmer Walther ließ sich auf die linke Seite fallen und hatte nachfolgend Ilgner auf der rechten Seite im Blick. Für Walthers wunderbaren Diagonalpass bedankte sich Christian Ilgner brav und glich zum 1:1 aus (29.). Immer wenn sich der Gast aus Zorbau dem Stiller-Tor näherte wurde es auch gefährlich. Einen harmlosen Ulrich-Freistoß faustete Stiller zu kurz weg und vor die Füße von Richter. Dieser zielte aber etwas zu hoch (38.). Beim nächsten Angriff der Zorbauer hatte Kitschajew noch knapp das Nachsehen. Über exakt dieselben Stationen wie vor dem 0:1 wurde der blau-weiße Angriff vorgetragen. Freudenberg bediente Dose über rechts. Dessen flache Hereingabe fand Kitschajew im Rückraum. Doch sein Schuss strich diesmal noch knapp vorbei (41.). Anders in der 44. Spielminute: Buna flog ein eigener Freistoß um die Ohren. Gerbers Freistoß von der Mittellinie wurde abgefangen und Kitschajew auf die Reise geschickt. Nach kurzem Abstimmungsproblem zwischen Stiller und Rittermann hatte Tony Kitschajew die entscheidenden Zentimeter Vorsprung und hob die Kugel zum 1:2 über Stiller (44.).

Nach dem Seitenwechsel blieb Buna aber in Spur und bestimmte das Spiel wie auch schon nach dem 1:1 im ersten Abschnitt. Und lange sollte der erneute Ausgleich nicht auf sich warten lassen. Mit der Einwechslung des jungen Mennicke hatte das Trainergespann dann den richtigen Riecher. Florian Sieb steckte für den optimal gestarteten Eric Mennicke durch, der vor Henze eisig blieb und erneut den Ausgleich besorgte. Für Mennicke war es gleichzeitig der ersten Treffer in der Landesklasse (51.). Um den Lohn der Arbeit hätte nach etwas mehr als einer Stunde Yves Pfeiffer seine Männer beinahe gebracht. Einen katastrophalen Querpass auf Rittermann schnappte sich Zech und steuerte allein auf Stiller zu. Diesmal war Stiller aber im direkten Duell nicht zu überwinden und sicherte seinem Team das zwischenzeitliche 2:2 (62.). In der 69. Minute war es dann soweit: In Person von Marcus Walther drehten die Bunesen die Partie und gingen mit 3:2 in Front. Ohne große Gegenwehr gelangte der Ball über die Stationen Walther, Pohle und Ilgner zu Gerber, der den startenden Walther perfekt bediente. Dieser blieb wie Mennicke zuvor schon eiskalt (69.). Die letzte Riesenchance hatte die Zorbauer Verbandsliga-Reserve dann in der 74. Minute. Richters Freistoß ließ Stiller nach vorne prallen, setzte anschließend aber energisch nach und warf sich heroisch dazwischen. Am Ende hielt er die Kugel fest und bekam sogar noch einen Freistoß zugesprochen (74.). Zehn Minuten vor dem Abpfiff hätte Schwarz beinahe für die Vorentscheidung gesorgt – besser gesagt er hätte den Sieg beinahe festgenagelt. Einen Freistoß aus 23 m hämmerte Schwarz mit Vollgas ans Lattenkreuz. (81.). Bis zum Schlusspfiff hatten Gerber und Walther noch zwei gute Chancen – am Ende blieb es aber beim 3:2!

Mit diesem knappen Sieg kommen die Bunesen nochmals mit einem blauen Auge davon und durchschreiten die Zeit des Personalengpasses mit zwei Siegen aus zwei Spielen. In der kommenden Woche sind die Bunesen zum Zuschauen verdammt und haben spielfrei. Anschließend empfangen die Bunesen Eintracht Gröbers zum nächsten Heimspiel.

Spielbericht: Sascha Gerber

 

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