Abstiegsgespenst geistert durch die Lilienstraße

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Am Pfingstmontag duelliert sich die SG Buna mit dem SV Spora. Das ursprünglich für den 22. Spieltag angesetzte Spiel, fiel damals der Witterung zum Opfer. Im aktuellen Nachholer geht es nun für den SV Spora um die nackte Landesklasse-Existenz. Gleichzeitig möchten die Kicker der SG Buna ihren aktuellen zweiten Tabellenplatz verteidigen und mit Vollgas auf die Vizemeisterschaft spielen.

Nach dem 2:2-Unentschieden vom vergangenen Samstag gegen den starken Aufsteiger vom FC RSK Freyburg, wartet nun eine ganz andere Aufgabe für die Bunesen. Der stark abstiegsbedrohte Gast von der Landesgrenze zu Thüringen braucht alle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Dass der SV Spora auch kämpfen kann, haben die Männer um Coach Fahr am zurückliegenden Spieltag deutlich unter Beweis gestellt. Gegen die Reserve von Oberliga-Aufsteiger Blau-Weiß Zorbau setzten sich die Sporaer überraschend klar und eindrucksvoll mit 7:0 durch. Durch diesen Sieg distanzierte man sich auf drei Zähler vom Schlusslicht 1. FC Weißenfels II. Obendrein verbesserten die Fahr-Schützlinge durch die diesen klaren Erfolg auch noch ihr Torverhältnis gegenüber den Weißenfelsern. Beim Blick auf die Auswärtsbilanz des SVS wird allerdings deutlich, warum man so tief im Keller drin steckt. Nur zwei magere Pünktchen konnte die Gäste in der Fremde holen – bei einem Torverhältnis von 7:34! Bester Torjäger in Reihen der Sporaer ist Abwehrmann Beer mit sechs Treffern. Und dennoch sollte die SGB mehr als gewarnt sein. Ein Selbstläufer wird diese Partie sicherlich nicht werden. In den zurückliegenden fünf Duellen ging es meist eng zu. Auch im Hinspiel durften die Bunesen erst spät jubeln. Auf tiefem Rasen drehten Rittermann (47.) und Rath per Foulelfmeter (85.) erst ganz spät eine Partie, die hart umkämpft war.

Für die anstehende Begegnung fehlen Cheftrainer Huth die langzeitverletzten Rath und Buschbeck. Zudem weilt Felix Sieb im Urlaub. Dafür kehren sowohl Pfeiffer, als auch Gerber von ihrer Gelbsperre wieder zurück in den Kader.

Vorbericht: Sascha Gerber