Erneutes Derby zum Jahresausklang

Zum letzten Mal in diesem Kalenderjahr werden die Bunesen ein Punktspiel bestreiten. Beim letzten Heimspiel des Jahres empfangen die Bunesen den VfB Lettin. Ein überaus erfolgreiches Heimspiel-Jahr neigt sich zudem dem Ende zu. In saisonübergreifenden elf Spielen mussten sich die Kicker von der Lilienstraße nur einmal geschlagen geben. Und auch gegen den VfB Lettin streben die Neustädter wieder die volle Punktausbeute an, um am Abend die Weihnachtsfeier gebührend zu begehen.

Wenn am Samstag die Bunesen den VfB 07 Lettin zu Gast haben, so trifft der Vierte auf den Siebten der Tabelle. Doch so knapp der tabellarische Abstand in der Tabelle auch scheint, so groß ist der Punkteunterschied. Denn die Bunesen haben zum aktuellen Zeitpunkt schon beinahe doppelt soviele Punkte geholt (28) wie die Lettiner (15). Aus den bislang absolvierten zwölf Spielen konnte die Lettiner Kreideweiß-Truppe exakt ein Drittel für sich entscheiden. So siegte man jeweils mit 3:2 gegen Sangerhausen II, Bräunrode und Oppin. Den vierten, ebenfalls knappen Erfolg, gab es gegen den FSV 67 Halle. Deutlich interessanter und ein imposanter Fingerzeig sind jedoch die Spiele gegen die aktuellen Top-3 der Liga. So musste man sich gegen die Spitzenteams aus Nietleben (1:2), Bennstedt (3:4) und Turbine (0:1) jeweils nur mit einem Treffer geschlagen geben. Beim Blick auf die Auswärtsstatistik wird jedoch auch klar, warum für den VfB derzeit nicht mehr als Platz 7 möglich ist. So ergatterte man in der Fremde in sechs Spielen nur einen Sieg und kassierte fünf Pleiten.

Beim Blick auf die Torjägerliste der Lettiner stechen zwei Urgesteine des VfB hervor. Mit acht Treffern führt Martin Gudert diese Statistik klar an. Ihm folgt Silvano Herzing mit vier Toren. Mit ihren zwölf Toren erzielten beide Akteure gut zwei Drittel aller VfB-Tore. Auf sie gilt es ein besonderes Auge zu werfen. Vor allem Gudert hat einen Lauf. In den zurückliegenden sieben Spielen traf er siebenmal.

Die Bunesen können ihrerseits beinahe aus dem Vollen schöpfen. Neben Kapitän Franke hat auch Gros seine Rotsperre abgesessen und steht dem Trainergespann Huth/Rath wieder zur Verfügung. Einzig der weiterhin am Knie verletzte Pfeiffer ist zum Zuschauen verdammt. Mit einem Sieg wollen die Bunesen außerdem auf Tuchfühlung zum Spitzentrio bleiben, um in der Rückrunde noch einmal voll angreifen zu können.

Vorbericht: Sascha Gerber