Khalil im Torwandduell gegen Sandro Wagner

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Mohammad hier links im Bild gegen den TSV Leuna

Die Geschichte um Mohammad Khalil nimmt kein Ende. Der Syrer, der im Dezember zu den Bunesen gestoßen ist, darf am kommenden Samstagim ZDF-Sportstudio auftreten und an die Torwand. Dank seines sehenswerten Hackentreffers zum Siegtor gegen den SV Großgrimma, welches FuPa.net filmte, qualifizierte sich Khalil für die Torwand.
Es ist bislang eine Geschichte, wie aus einem Märchen. In den ersten drei Spielen traf Khalil in jedem Spiel und hatte damit maßgeblichen Anteil am Erfolg der Bunesen. Seinen zweiten Buna-Treffer erzielte er gegen eben jenen SV Großgrimma. Dank FuPa.net fand der Treffer den Weg ins Internet. In einer ersten Abstimmung setzte sich Khalil dort gegen 15 Kontrahenten durch. Zwei Wochenenden später fügten sich zwei weitrere Sieger genannten Schemas hinzu. Es kam zum Schluss-Voting, wessen Treffer ins Sportstudio darf. Nach einem Auf und Ab und einem absoluten Herzschlagfinale setzte sich Khalil hauchdünn gegen die ebenfalls starke Konkurrenz durch. FuPa ließ nicht lange auf sich warten, beschenkte Khalil mit einem wunderschönen Ball der Marke Derbystar und überbrachte die Einladung zum sportlichen Schlusspunkt eines stets sportlichen Samstages.
Als Highlight einer bisher kurzen aber märchenhaften Geschichte darf Khalil am späten Samstagabend, die Kosten für Anfahrt und Unterbringung übernimmt das ZDF höchstpersönlich, ins Torwandduell gegen Darmstadt 98-Tormaschine Sandro Wagner antreten. Gewinnt Khalil das direkte Duell, wartet zunächst einmal ein Sportwochenende nach Wahl für den Mann Syrien. Vor Krieg, Gewalt und Terror geflohen – und nun so eine Story, einfach nur Wahnsinn. Obendrein würde sich Khalil im Falle eines Sieges am Jahresende erneut für eine Reise nach Mainz qualifizieren. Dann ginge es im direkten Duell mit allen Tagessiegern um 25.000 € – träumen darf erlaubt sein .
Als Begleiter hat sich Mohammad Khalil im Übrigen für seinen Onkel entschieden, der die deutsche Sprache um einiges besser beherrscht wie er selbst, so Khalil in gebrochenem aber schon sehr gutem deutsch.

Bericht: Sascha Gerber

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