Neuzugang aus Gotha

Bereits kurz nach dem Trainingsstart Mitte Januar begrüßten Wolfgang Huth und René Rath ein neues Gesicht bei der SG Buna. Nach nur einer Trainingseinheit durfte dieses neue Gesicht auch gleich mal als Testspieler unter Wettkampfbedingungen sein Können zeigen. Bei der 3:0-Niederlage gegen den Verbandsligisten aus Dölau wusste “der Neue” zu überzeugen. Aber “der Neue” hat auch einen Namen: Moritz Müller.

Der erst 19-jährige Müller ist seit September in Halle unterwegs. An der Martin-Luther-Universität studiert Müller Medizin. Über die Facebook-Seite der SG Buna wurde Müller auf die Bunesen aufmerksam. Das erklärt, wie Moritz Müller auf die SGB aufmerksam wurde. Zum Titelbild sagt er Folgendes: “Ich hoffe diese Dynamik kann auf dem Platz genau so umgesetzt werden.” Müller wechselt vom traditionsreichen SV Wacker Gotha in die Saalestadt. Für Wacker Gotha durchlief er die A-Jugend, ehe er sich einen Platz im Kader der ersten Mannschaft erarbeitete. Dort durfte er als 18-Jähriger in der zurückliegenden Saison insgesamt sechsmal Thüringenligaluft schnuppern. Nach dem Abstieg in der Vorsaison aus der höchsten thüringischen Liga, absolvierte Müller in dieser Spielzeit insgesamt noch sechs Pflichtspiele, ehe sein Weg nach Halle führte.

Im Kreise der Mannschaft wurde M&M bereits bestens aufgenommen. Dazu sagt Müller: “Ich habe mich in meiner alten Mannschaft in Gotha schon sehr wohl gefühlt und hoffe natürlich, dass es hier ähnlich wird. Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen und von der ersten Minute an perfekt integriert. Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächste Zeit mit der Truppe.” Dass Bunas Neuzugang schon genau weiß, worauf es ankommt, zeigen seine mannschaftlichen Ziele. So will Müller mit der SGB im Mai den Stadtpokal in die Höhe stemmen und langfristig den Weg in die Landesliga schaffen. Am wohlsten fühlt sich Müller bei diesen Vorhaben im offensiven Mittelfeld. Dass es aber beim Amateurfußball nicht immer nur um Punkte und Verbissenheit geht, hat Müller aber beim Blick auf den Nebensatz zu seiner Lieblingsposition verstanden: “Als Student sehe ich meine Stärken aber auch an der Theke.” Wir kommen bei Gelegenheit darauf zurück…

Bericht: Sascha Gerber