Viertelfinale bei Askania Nietleben

Die Lose für das Stadtpokal-Viertelfinale sind gezogen. Und wie in jedem Jahr geht es für die Bunesen in der Runde der letzten Acht gegen einen echten Brocken. Mit dem Nietlebener SV Askania 09 wartet auf die Männer um das Trainergespann Huth und Rath ein Senkrechtstarter in die Landesklasse-Saison. Mit neun Punkten aus drei Spielen segelte Askania derzeit noch mit weißer Weste durch die Liga. Dem Auftakt-Heim-Derby gegen Lettin (2:1) folgten Siege gegen den FSV 67 (3:1) und ESG Halle (4:2). Im Stadtpokal fegte man in Runde 1 über den Halleschen SC mit 9:0 hinweg. Im Achtelfinale setzte man sich dank des Nichtantritts des Post- und Telekom SV Halle ohne Muskelkraft durch. Vor allem Kapitän Martin Stutzer zeigte sich gegen den HSC treffsicher und traf gleich viermal. In der Liga verteilen sich hingegen die neun erzielten Tore auf insgesamt sieben Torschützen.

Im direkten Vergleich gingen sich beide Teams in der jüngeren Vergangenheit eher aus dem Weg. Zuletzt traf man sich in der Spielserie 14/15 in der damaligen Landesklasse 4. In den letzten knapp 15 Jahren haben allerdings die Nullneuner statistisch gesehen knapp die Nase vorn. Bei den zurückliegenden 12 Begegnungen konnte Nietleben sechsmal siegen. Buna schaffte hingegen nur vier Erfolge. Zweimal mussten die Punkte geteilt werden. Der letzte Sieg der SGB liegt allerdings schon über neun Jahre zurück.

Gespielt wird die Begegnung am Samstag, dem 13.10.2018. Angestoßen wird dann bereits um 13 Uhr beim Nietlebener SV Askania. Zusammen mit der Auslosung zum Viertelfinale wurden auch schon die Halbfinalpaarungen gezogen. Im Falle eines Weiterkommens würde für die Kicker von der Lilienstraße erneut ein Auswärtsspiel folgen. Da der Gegner aus der Partie FC Halle-Neustadt gegen SG Einheit Halle hervorgeht, beide Vertreter aus der Stadtoberliga, ist das Heimspielrecht bereits geklärt.