Derby im letzten Heimspiel

Die Saison 2018/19 neigt sich so langsam dem Ende zu. Zum letzten Heimspiel der Saison empfangen die Bunesen den Gast und Nachbarn vom Nietlebener SV Askania. Dabei haben die Bunesen allerdings noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Obendrein möchte man sich mit einem Erfolg die Minimalchance auf die Meisterschaft wahren. Sprich: die eigene Aufgabe erledigen.

Das Hinspiel zwischen beiden Teams lief kurios ab. Für beide Teams war es ein Auf und Ab der Gefühlswelten. Am Ende waren es aber die Nietlebener, die die drei Zähler am Heiderand behielten. Nach der Niederlage am Grünen Tisch gegen die ESG Halle ist dies aus sportlicher Sicht die letzte Niederlage der SGB. Bei der 2:4-Niederlage aus Sicht der Bunesen rannte man nach dem Gewaltschuss von Bräuer zunächst einem Rückstand hinterher. Binnen drei Minuten drehten die Bunesen allerdings die Partie. Mytakhir und Rittermann trafen. Kurz vor der Pause war dann aber Berger zur Stelle und netzte zum 2:2. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Askanen mehr und mehr das Spiel. Beim 3:2 für Nietleben führte Malis die Kugel zunächst mit der Hand, weshalb dieser entscheidende Treffer einen kleinen Beigeschmack hatte. Als die Bunesen komplett aufmachten, markierte Berger in der Schlussminute den 4:2-Endstand. Nichtsdestotrotz war es ein verdienter Sieg der blau-gelben Aksanen.

Während die Männer vom Heiderand bis zur Winterpause noch mitten im Kampf um Platz eins steckten, stockt der Motor in der Rückrunde immens. Schon zu Beginn der Rückrunde musste man sich aus dem Aufstiegsrennen verabschieden. So finden sich die Askanen in der Rückrundentabelle auch nur auf Platz 10 wieder. Elf Punkte aus elf Spielen sind schlichtweg zu wenig, um oben dran zu bleiben. Auch beim Blick auf die Auswärtstatistik wird klar, dass sich die Zech-Truppe zu Hause sehr wohl fühlt – auswärts eher nicht so. Nur 14 Zähler aus 12 Partien stehen da zu Buche. In der Gesamtstatistik kommt ebenfalls eine alte Fußballphrase zum Tragen: Vorne hui, hinten Pfui. Immerhin 51 Treffer erzielten die Kicker vom Heiderand. Doch 54 Gegentore zeigen auf, wo die Schwächen der Askanen liegen. Die interne Torjägerliste führen zwei Nietlebener Urgesteine an. Vorne liegt der 34-jährige Orlamünde (10), knapp gefolgt von Benesch (37) mit neun Toren – Old but Gold.

Im Hinblick auf direkten Duelle der letzten 20 Jahren liegt Askania knapp vor den Bunesen. So konnten Nietleben 7 Duelle für sich entscheiden. Fünfmal verließ die SGB als Sieger den Rasen. Nur zweimal musste man die Punkte teilen. Auf Seiten der Gäste fehlt Dörge verletzungsbedingt.

Die Bunesen wollen ihrerseits beim Unterfangen „siegreicher Heimabschluss“ voll auf Sieg spielen. bei noch zwei ausstehenden Spielen liegt die Huth/Rath-Truppe vier Zähler hinter Spitzenreiter Turbine. Auch diesmal muss das Trainergespann auf Seiten der Hausherren einige Ausfälle verkraften. Sieb und Pfeiffer fallen ohnehin langfristig aus. Hinzu kommt der verletzte Müller, sowie die privat oder beruflich verhinderten Pohle, Mytakhir und Rittermann.

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