Deutliche Derbyniederlage

25. Spieltag, den 01.06.2019 – 15:00 Uhr


SG Buna Halle – Nietlebener SV Askania 1:4 (1:2)


Aufstellungen:
SG Buna Halle: Richard Brülls – Tim Wagner, Christian Ilgner, Martin Franke (MK), Ron Schwarz (46. Thomas Pohle), Tom Wachsmann – Sascha Gerber, Mike Volkhardt – David Gros – Marcus Walther, Mohamad Raslan


Nietlebener SV: Matthias Timm – Tjark Bageritz, Maik Dubberke, Martin Oelschlägel, Max Bräuer – Martin Stutzer, Marius Lohnert (70. Daniel Malis), Oliver Bornschein (MK), Daniel Benesch – Markus Strissel, Alexander Orlamünde


Tore: 0:1 Alexander Orlamünde (2.); 0:2 Alexander Orlamünde (41.); 1:2 David Gros (42.); 1:3 Markus Strissel (52.); 1:4 Max Bräuer (80.)


Verwarnungen: M. Walther (5), S. Gerber (4)/ –

Spielbericht:
Am vorletzten Spieltag der Saison empfingen die Bunesen zu ihrem letzten Heimspiel den Nietlebener SV Askania. Aufgrund des komfortablen 4-Punkte-Vorsprungs der Felsenkicker von Turbine bei zwei ausstehenden Spieltagen war bereits vor dieser Partie deren Aufstieg nur noch Formsache. Nichtsdestotrotz wollten die Neustädter ihre Minimalchance wahren und demnach zumindest ihr eigenes Spiel erfolgreich gestalten. Bei diesem Vorhaben musste das Trainergespann allerdings gleich auf sechs Spieler aus verschiedenen Gründen verzichten: Yves Pfeiffer (verletzt), Moritz Müller (verletzt), Felix Sieb (verletzt), Florian Sieb (krank), Oleh Mytakhir (Urlaub) und Daniel Rittermann (beruflich verhindert). Darüber hinaus wollten sich die Bunesen für die bittere 4:2-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren – was vorweggegriffen – deutlich misslang.


Bei sommerlichen äußeren Bedingungen erwischten die Gäste von Anpfiff weg den besseren Start. Demnach waren nicht einmal zwei Spielminuten absolviert, ehe der NSV in Front ging. Hierbei ließ man Max Bräuer zu viel Platz beim Flanken, wonach Alexander Orlamünde im Strafraumzentrum gekonnt per Direktabnahme die Gästeführung erzielen konnte (2.). Auch in den Folgeminuten agierten die Gastgeber etwas träge und ohne den notwendigen Zug im Offensivspiel. Unabhängig davon ergab sich für Gros nach knapp einer Viertelstunde die beste Ausgleichschance. Nach einem gezielten Pass in die Spitze flog dessen Heber jedoch nur auf das Tornetz, sodass die Neustädter weiter dem Rückstand hinterherliefen (17.). Insgesamt gestaltete sich die Partie Mitte der ersten Halbzeit sehr zäh, wonach die Hausherren zwar ein optisches Übergewicht hatten, jedoch gegen die gut gestaffelte Gästeabwehr keine Mittel fanden. So waren es auch die Nietlebener, die als nächstes wieder jubeln konnten. Hierbei hebelte der spielfreudige Markus Strissel mit einem perfekt getimten Pass die Defensive der Gastgeber aus, sodass wiederum Alexander Orlamünde mit seinem Heber den Doppelpack schnüren konnte (41.). Diesmal fand die SGB allerdings die postwendende Antwort. Nachdem ein Angriff über Sascha Gerber schon als verpufft schien, erwies sich dessen nachfolgende Flanke als mustergültige Vorlage für David Gros, der am langen Pfosten zum 1:2 verkürzen konnte (42.). Mit diesem Ergebnis ging es dann auch die Kabine.
Obwohl sich die Bunesen für den zweiten Abschnitt viel vornahmen und mit dem Wechsel von Pohle für Schwarz ihr System offensiver ausrichteten, blieb dieses Vorhaben ohne Erfolg. Vielmehr sorgte Markus Strissel mit einem sehenswerten Dropkicktreffer aus gut und gern 25 m für die Vorentscheidung der Heidekicker. Vorausgegangen war hierbei ein gewonnenes Kopfballduell von Orlamünde (52.). In der Folgezeit mobilisierten die Bunesen nochmals alle Kräfte, ohne jedoch zählbaren Erfolg zu erlangen. So scheiterte Gros mit seinem Schuss aus spitzem Winkel Zentimeter am Einschlag (68.). Kurz darauf touchierte ein Distanzschuss von Ilgner den Außenpfosten (74.). Zehn Minuten vor Ultimo setzte Max Bräuer sogar noch einen drauf und erhöhte auf 1:4. Sein Freistoß aus knapp 20 m ging durch die Mauer ins Tornetz (80.). Nun war die Moral die SGB gebrochen, sodass der NSV den Vorsprung sicher über die Zeit brachte und selbst sogar noch ein Abseitstor durch Malis erzielte (85.).


Mit dieser herben und zugleich enttäuschten Heimpleite verloren die Bunesen zum einen das hallesche Derby und zum anderen den zweiten Tabellenrang an den FSV Bennstedt. Nun gilt es dieses Negativerlebnis schnellstmöglich abzuhaken, um am kommenden Wochenende beim Gastspiel in Lettin einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern zu können. Darüber hinaus gratuliert die SG Buna Halle dem verdienten Staffelmeister von Turbine Halle zum Aufstieg in die Landesliga.

Spielbericht: Felix Sieb

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*